Datum: 23. Juni 2026 um 15:45 Uhr
Alarmierungsart: Blaulicht-SMS, Rufempfänger, Sirene
Dauer: 3 Stunden 55 Minuten
Einsatzart: Verkehrsunfall mit Eingeklemmter Person 
Einsatzort: B 156 km 18,8
Einsatzleiter: OBI Matthias Ganisl
Mannschaftsstärke: 25
Fahrzeuge: BUS Nußdorf , KLFA Pinswag , LFA Nußdorf , RLFA Nußdorf 
Weitere Kräfte: 2 Notarzthubschrauber , 4 Abschleppwagen , AFK 1 Flachgau , Bestatter , FF Oberndorf , Notarzt , Polizei , Rettung , Verkehrsunfallsachverständiger 


Einsatzbericht:

Am Nachmittag des 23. Juni wurde die Freiwillige Feuerwehr Nussdorf um 15:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B156 alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es auf der Bundesstraße zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Schwertransporter und einem Pkw.
Bereits beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Einsatzkräften ein schweres Bild. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw massiv deformiert, mehrere Personen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Umgehend wurde gemeinsam mit dem Rettungsdienst und den weiteren Einsatzorganisationen mit der Menschenrettung begonnen.
Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät mussten die eingeschlossenen Personen aus dem Fahrzeug befreit werden, um eine rasche medizinische Versorgung zu ermöglichen. Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes aller Beteiligten kam für eine Person jede Hilfe zu spät – sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden teils schwer verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Im Anschluss an die Menschenrettung unterstützten unsere Einsatzkräfte die Bergung der Unfallfahrzeuge, die Reinigung der Fahrbahn sowie die Sicherung der Unfallstelle. Für die Dauer der umfangreichen Arbeiten musste die B156 über mehrere Stunden gesperrt beziehungsweise nur eingeschränkt befahrbar gehalten werden. Aufgrund der Schwere des Unfalls und der komplexen Einsatzlage nahm der Einsatz mehrere Stunden in Anspruch.
Solche Einsätze stellen nicht nur technisch, sondern auch emotional eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Hinterbliebenen des Verstorbenen. Den Verletzten wünschen wir auf diesem Weg eine rasche und vollständige Genesung.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Organisationen für die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.